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Die Trockenmauerkonstruktionen, die als Unterschlupf und Schutzhütten für
Menschen, Vieh, Werkzeuge, Ernte und Nahrungsmittel genutzt wurden, haben ja nach dem Gebiet auf
Mallorca, in dem sie sich befinden, verschiedene Bezeichnungen.
Die kleineren Bauten, die in eine Stützmauer integriert sind, werden aixoplucs, refrescadors, covaranys oder
covatxes genannt. Sie wurden als Schutz vor schlechtem Wetter, als Lagerstätte für landwirtschaftliche
Geräte und Nahrungsmittel, und als Abstellplatz für Pferde und andere Tiere genutzt.
Die Hütten sind größer und wurden von Menschen und Tieren als vorübergehender oder dauerhafter
Unterschlupf genutzt. Ihre traditionellen Namen beziehen sich meist auf ihren Zweck (Waldarbeiterhütte,
Kohlenhütte, Wagenhütte, Schweinehütte usw.). Nur eine Bezeichnung bezieht sich auf die Bauweise:
barraca de curucull oder caperutxa (Hütte mit Aufsatz), was sich auf ihr falsches Kuppelgewölbe bezieht.
Erwiesenerweise gibt es Trockenmauerhütten schon seit dem 14. Jhdt. Sie wurden von Waldarbeitern, Köhlern,
Kalksteinarbeitern, Seetangsammlern, Holzsammlern, Steinbrucharbeitern, Förstern, Fischern, Küstenwachen
und Schneearbeitern bewohnt und auch für das Vieh genutzt.
Alle Materialien vor Ort wurde für den Bau genutzt: Steine, Holzklötze, Äste von Waldbäumen
(Eiche, Pappel, Kiefer, Zeder, wilde Olive usw.), Obstbäumen (Mandelbaum, Johannisbrotbaum,
Olivenbaum usw.), Blätter und Rohrwerk (Riesenschilf, Schilfrohr, Palmzweige usw.), sowie Erdreich und arabische Ziegel.
Die meisten Hütten haben nur einen Eingang und keine Fenster. Im Inneren finden sich kleine Vorratskammern, Tröge, Regale, Gärbehälter usw.
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