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Route 3 Die Gotik
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Das bedeutendste Bauwerk aus dieser
Zeit ist die Kathedrale (la Seu), entworfen als Bühne
für die Krönungszeremonien der neuen königlichen
Dynastie nach der katalanischen Eroberung von 1229.
Erbaut in zwei Phasen. Die erste zwischen 1311 - 1339;
die zweite begonnen im zweiten Drittel des 14. Jahrhunderts
dauerte fort durch das 15. und 16. Jahrhundert bis
zur Einweihung im Jahre 1601. Die Umbauten jedoch erstreckten
sich bis in das 19. und 20. Jahrhundert, wobei besonders
der Beitrag des Architekten Antoni Gaudí zu
Beginn des 20.
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Die Kathedrale Mallorkas
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| Jahrhunderts hervorzuheben ist. Herausragend
in diesem Bauwerk von kolossalen Ausmassen, ist die Kapelle
der Dreifaltigkeit, die älteste des Tempels, die
auf einer Sakristei steht und als königliches Mausoleum
ausgelegt wurde. Eindrucksvoll ist auch die grosse Rosette über
dem Hauptschiff. Trotz der Gewaltigkeit des Bauwerks,
strahlt die Kathedrale im inneren Leichtigkeit und Harmonie
aus. |
La Seu de Mallorka (Kathedrale)
Lage: Plaça de l'Almoina.
Öffnungszeiten: April bis Oktober: Montags bis Freitags
von 10 bis 18 Uhr; Samstags von 10 bis 14 Uhr. November bis März;
Montags bis Freitags von 10 bis 15.15; Samstags von 10 bis 14 Uhr.
Sonntags und Feiertags geschlossen.
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| Spricht man vom gotischen Zeitalter auf
Mallorka, dann spricht man von Guillem Sagrera, Architekt
und Bildhauer, der für die Gestaltung einer der
Pforten der Kathedrale, des Portal del Mirador, verantwortlich
war. Eine der wichtigsten Arbeiten im Werk Sagreras auf
Mallorka ist der Bau der Llonja (Börse) auch Colegio
de Mercaderes genannt, die im Jahre 1426 begonnen wurde
und obwohl nie beendet, dennoch eines der gelungensten
Bauwerke der Inselgotik darstellt. |

Die Börse (Sa Llotja), ein Werk Guillem Sagreras, ist ein Gebäude
im reinsten gotischen Stil |
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Zu beachten ist der durchscheinende Innenraum,
bestehend aus drei Schiffen, die durch Reihen von salomonischen
Säulen getrennt werden, deren Oberteile sich wiederum
in Stränge verzweigen, die in Kreuzbögen
einfliessen und auf diese Weise eine Struktur voller
Dynamik und Leichtigkeit schaffen. In der Gegenwart
finden hier Kunstausstellungen temporären Charakters
statt.
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Sa Llonja
Zugang: Plaça de Sa Llonja. Tel. 971 711 705.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, von 11 bis 14 Uhr
und von 17 bis 21 Uhr. Sonntags von 11 bis 14 Uhr.
Montags: geschlossen.
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Auch sollten eine Anzahl von städtischen Pfarrkirchen
erwähnt werden, die während des 15. Jh. erbaut
wurden, dazu gehören Sant Jaume, Santa Eulalia, Sant
Nicolau oder auch Santa Creu. Letztere ist durch die Kapelle/Gruft
des Sant Llorenç, die unter der Apsis liegt, von Interesse.
Der gesamte Komplex ist vor kurzem als Ausstellungsraum hergerichtet
worden und umfasst in erster Linie die Gruft des Sant Llorenç,
mit einem bemerkenswerten Altarbild (Ende 14. Jh.) und einem
Bild der Mare de Déu Morta (14. Jh.); unterhalb des
Rektorats befindet sich noch ein Kunstsaal, die Kapellen
und der Chor, welche als Ausstellungsräume für
barocke Kunst nutzbar gemacht werden sollen. Das selbe Projekt
umfasst auch einen gotischen Saal im Glockenturm.
Pfarrkirche Santa Creu und Gruft des Sant
Llorenç
Lage: Carrer de Sant Llorenç, s/n. Tel.
Für Führungen 636 430 000.
Öffnungszeiten: Montags bis Freitags, von
11 bis 14 Uhr.
Besuch des Stadtviertels jeden ersten Samstag des Monats. Treffpunkt:
Plaça de la Reina, 10.15 Uhr Preis: 6 Euro.
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Bezüglich der Malerei, ist die grosse Anzahl an gotischen Gemälden
zu erwähnen, die auf Mallorka erhalten geblieben sind. Im Museum
von Mallorka kann man Beispiele verschiedener Stile der Insel- Gotik
betrachten, das Altarbild von Sant Bernat, vom Ende des 13. Jahrhunderts,
das Altarbild von Santa Maria de Gràcia, von Francesc Comes;
das Altarbild von Santa Margalida, von Joan Rosató; die Tafel "Les
Tres Generacions" (Santa Anna, Santa Maria und Jesús),
von Pere Terrenchs, ebenfalls Autor der Tafel von Sant Gabriel, |

Im Museu de Mallorca finden wir interessante Beispiele für
verschiedene
Epochen gotischer Malereikunst
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oder die Tafel von Nostra Senyora de
la Bona Mort, von Rafael Moguer, Mitglied einer bedeutenden
mallorkinischen Malerfamilie des 14. Jahrhunderts.
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Museu de Mallorca
Lage: C/ Portella, 5 Tel. 971 717 540.
Öffnungszeiten: Dienstags bis Samstags, von 10 bis 19
Uhr. Sonntagsmorgens geöffnet. Montags und Feiertags geschlossen
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| Zum Abschluss des Kapitels zur gotischen
Malerei sollte noch ein Werk erwähnt werden, welches
sich im Museum der Diözese befindet: die Haupttafel
des Altarbilds von Sant Jordi, von Pere Niçart,
gemalt im Jahr 1468 und Exponent der internationalen
Gotik, eines Stils, der vom Ende des 14. Jh. bis weit
in das 15. Jh. Bestand hatte. Es handelt sich um ein
detailliertes Werk, mit einem bemerkenswerten Hintergrund,
der ein idealisiertes Palma darstellt, eine der wenigen
Darstellungen der Stadt der gotischen Epoche. In diesem
Museum befinden sich ebenfalls das Altarbild La Passió de
Crist, die Tafel Coronació de la Verge, von Joan
Daurer; die Tafel von Santa Gertrudis, von Joan Rosató,
ebenfalls Autor der Nativitat de Jesús. |

Das Altargemälde 'Der Heilige Georg' von Pere Nisard, im flämischen
Stil gemalt, stellt eines der bedeutendsten gotischen Werke Mallorcas
dar
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Museum der Diözese
Lage: C/ Calders, 2. Tel. 971 213 100.
Öffnungszeiten: von 10 bis 13 Uhr und von 16.30 bis 18.30.
Sonntags, Samstags und Feiertags geschlossen.
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