
Der Bauerntanz ist auf allen Volksfesten Mallorkas präsent
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JANUAR
8/9 FEST UND FEIERTAG VON SANT JULIÀ In
Campos wird das Volksfest von Sant Julià gefeiert
und man entzündet die ersten Feuer der Winterfeste.
| 16/ FEIERTAG VON SANT HONORAT Sant
Honorat ist der Schutzheilige Algaidas. Das repräsentativste
Element dieser Festlichkeiten sind die "cossiers",
sechs Männer und eine Dame, begleitet vom Teufel,
die verschiedene Tänze aufführen und deren
Ursprung auf die Anbetung alter Gottheiten zurückgeführt
wird. |

Die Tänze der 'cossiers' sind Höhepunkt des Patronatsfestes
in Algaida zu Ehren des Heiligen Honorat
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16/ FEST VON SANT ANTONI ABAT Sant Antoni lebte
zwischen dem 3. und 4. Jahrhundert. Die "revetlla",
das Fest am Vorabend seines eigentlichen Feiertages, ist
eine der magischen Nächte im Kalender Mallorkas und
ist den alten Fruchtbarkeitsriten verwandt. Nicht umsonst
ist Sant Antoni der Beschützer von Feld und Vieh.
Die Nacht von Sant Antoni ist eine Nacht der grossen Feuer.
Absolut zu empfehlen sind Besuche in Arta, wo das Protokoll
von der Obreria de Sant Antoni geleitet wird und Sa Pobla
wo man in dieser Nacht "espinagada" mit Aalen
aus S'Albufera und Spinat aus Sa Marjal isst.
17/ FEIERTAG VON SANT ANTONI ABAT In Palma und
in fast allen Ortschaften Mallorkas wird das Fest mit der üblichen
Viehweihe gefeiert.
Pollença / La Davallada d'U Pi Nach dem traditionellen Ritt "colcada" und
den entsprechenden Weihen, bewegt man sich in Pollença von der
Almoina zum Landgut Ternelles, um dort "die Pinie zu suchen".
Nach einem kräftigen Imbiss mit Brot und Öl, Heringen und Wein
wird dort eine Pinie mit langem Stamm gefällt, die danach auf die
Plaça Vella in Pollença hinuntergebracht wird.
In Sa Pobla, die Weihen finden Nachmittags mit einem grossen
Umzug geschmückter Wagen statt. Danach wird getanzt.
In Calvia, in der Nähe der Kirche wird zu Sant Antoni
die "alimara" ein grosses Holzfeuer entzündet,
auf dem gemäss der Tradition der Teufel verbrannt wird.
In Palma, die Weihen mit der längsten Tradition sind die von Sant
Antoniet, mit Dudelsackmusik, Reiterparade, Messe, und Überreichung
der Trophäen.
19/20 FEST UND FEIERTAG VON SANT SEBASTIÀ Obwohl
in vielen Ortschaften Mallorkas mit den dazugehörigen
Feuern gefeiert wird: Ariany, Bùger, Calvià,
Capdella, Costitx, Deià, Muro oder Sa Pobla findet
das wichtigste aller Feste in Palma statt. Nicht umsonst
ist Sant Sebastian, seit er die Stadt von der Pest befreite,
der Schutzheilige der Stadt. Das grosse Fest findet am
Abend des 19. mit Live-Musik auf verschiedenen Plätzen
im Zentrum Palmas statt. Am Morgen des nächsten Tags,
finden die Festlichkeiten mit der Hochmesse in der Kathedrale
ihren Höhepunkt.
20/ PROZESSION DER "CAVALLETS" IN POLLENÇA Zum
Fest von San Sebastián feiert man in Pollença
eine weltliche Tradition. Der Heilige wird in der Prozession
von der Standarte und den "cavallets", zwei Jungen
des Ortes die als Pferd verkleidet einen Tanz aufführen,
begleitet.
FEBRUAR
27/ JAHRESTAG DER SCHWESTER FRANCINAINA CIRER In
Sencelles wird der Frommen Schwester Francinaina Cirer
ein Blumenopfer gebracht.
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KARNEVAL / DIE LETZTEN TAGE Mit dem sogenannten
Schmalz-Donnerstag beginnt der Karneval, der auf
Mallorka auch die Bezeichnung "die letzten Tage" trägt,
da es sich um die letzten Tage des Vergnügens
vor der Fastenzeit handelt.
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Fasching ist ein Fest zum Mitfeiern
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Typisch für diese Zeit ist die Ensaimada de Tallades.
Am Schmalz-Donnerstag beginnen die Festlichkeiten, erst am
darauffolgenden Samstag und Sonntag jedoch finden die charakteristischen
Strassenumzüge statt (Maskerade und Karnevalswagen mit
oftmals satirischen Themen)
MÄRZ / APRIL
OSTERN Am Palmensonntag wird auf ganz Mallorca Jesuchristus
Einzug in Jerusalem gedacht. Das traditionellste Element dieses
Festes ist die Weihung der Oliven- und Palmenzweige, die zur Prozession
mitgebracht werden. Es ist Brauchtum die Palmenzweige zum Schutz
der Familie im Haus aufzubewahren.
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In den ersten Tagen der Woche finden Prozessionen mit Heiligenbildern
und Nazarenern statt. Der Kalender dieser Prozessionen ist
sehr vielfältig. Die spektakulärsten finden wahrscheinlich
in Palma statt, vor allem die Prozession des Gründonnerstags
mit dem Sant Crist de la Sang ist überaus populär.
Am Karfreitag zelebriert man in zahlreichen Ortschaft und
auch in der Kathedrale das sogenannte "Davallament":
eine Darstellung der Abnahme des Körpers Christi vom
Kreuz durch Nicodemus und José de Arimatea. Die längste
Tradition und den meisten Publikumszulauf geniesst diese
Darstellung in Artà, wo sie in Sant Salvador stattfindet
und in Pollença, auf dem Kalvarienberg. In Palma wird
ein Gedichtzyklus von Llorenç Moya interpretiert:
Via Crucis.
Der Ostersonntag ist immer der Sonntag nach dem ersten Vollmond
des Frühlings. Ostern ist tatsächlich das erste
Fest des Frühlings, das den Winter und den Mangel der
Fastenzeit hinter sich lässt.
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Das 'Davallament' (Kreuzabnahme Christi) ist ein festlicher Brauch,
der überall gefeiert wird
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Am Ostersonntag feiert man früh am Morgen die Prozession
des Wiedersehens: der auferstandene Christus und die Jungfrau Maria
sehen sich wieder. Aus lauter Freude, ihren auferstandenen Sohn
wiederzusehen, hüpft die Jungfrau Maria drei mal. Es folgt
Applaus und Glocken werden geläutet. Theoretisch kann man
ab diesem Moment die panades (Teigtaschen mit Lammfleisch) essen.
Begleitet werden die Panades und das typische Frit de Pascua von
einem süssen Hofstaat: robiols und crespells (süsse Backwaren).
DIE PANCARITATS Die Klöster und heiligen Stätten
Mallorkas sind die Protagonisten der Woche nach Ostern. In fast
allen von ihnen werden in dieser Zeit ausserhalb der Ortschaften
die Pancaritats, volkstümliche Vespern, organisiert.
In einigen Ortschaften wie Andratx, Muro, Pollença, Selva, Sineu,
oder Sant Joan finden die Pancaritats am Ostermontag statt, andere wiederum
wie Montuïri, Petra, Ariany, Vilafranca, Alcúdia, Algaida,
Campanet, Felanitx, Llubí, Mancor und sa Pobla veranstalten sie
am Dienstag und in Lloseta sogar erst am Mittwoch. Einige Ortschaften
wie Llucmajor, Porreres, Alaró, Inca, Sencelles, Valldemossa und
Palma warten bis zum Sonntag des Engels, dem Tag, der die Woche der Pancaritats
abschliesst.

Die Woche nach Ostern, die 'pancaritats' in den Einsiedeleien und
Klausen der Insel
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