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ROUTE DER EISENBAHN

Ausflüge mit und um die Sóller - Eisenbahn

Der Bahnhof von Bunyola
Der Weg der Alqueria d'Avall.


Der Weg der Alqueria d'Avall. Vom Bahnhof in Bunyola gehen wir hoch in Richtung Ort. Bevor wir ihn jedoch erreichen, biegen wir an der Kreuzung links ab und gehen den Camí de s'Alqueria hinunter.

Der Blick vom Bahnhof Bunyola ist spektakulär

Bald kann man rechterhand die Häuser von Can Manuel mit ihrem charakteristischen Turm quadratischen Grundrisses sehen. Den Weg der nach Son Palouet führt hinter uns gelassen, sehen wir rechterhand die Cases Noves de Barcelona, die 1922 von Pere Garau erbaut wurden und auf den Grundsteinen von Gebäuden aus dem 13. Jahrhundert stehen, die ehemals das Gehöft Beniadars bildeten. Minuten später sehen wir links von uns ein modernistisches Haus, Sa Torre oder auch Villa Francisca genannt, dessen Turm einen gewissen filipinischen Einfluss aufweist. Seine Eigentümer besassen zu Beginn des 20. Jahrhunderts Unternehmen in Manila. Das Projekt des Hauses aus dem Jahr 1908 ist von Guillem Puig i Salvà. Folgt man dem leicht ansteigenden Weg der Alqueria, sehen wir links die Abzweigung in den Camí de ses Argiles. Rechterhand sieht man die ersten Tunnel des Sóller-Zugs.

Ohne den Weg zu verlassen, zwischen den Terrassen und umrahmt von den Felsen des Puig del Teix, kann man die Häuser des Gehöfts s'Alqueria d'Avall erkennen. Die kleinen Orangenhaine und die Mandelbäume weichen nach und nach den Olivenbäumen. Den Sturzbach überquert, folgt eine kurze Steigung, die uns auf die Landstrasse von Sóller führt (C-711), am km 15,800. Auf der anderen Seite dieser Strasse liegt das Gut Alqueria d'Avall, mit der grossen, dreistöckigen Fassade, dem gewaltigen Portal mit dem Familienwappen der Familie Pizá, Eigentümer dieses Guts im 18. Jahrhundert. Von hier aus kann man entweder dem ansteigenden Weg bis zum Gipfel von Sa Gubia folgen, auf dem sich der Aussichtspunkt und die Schutzhütte Leandre Ximenis befinden, oder zum Ausgangspunkt zurückkehren.


Der Sóller-Zug im Bahnhof von Palma

 

Bahnhof von Sóller
Der Viadukt dels Cinc Ponts und der Weg von Rocafort.


Wir verlassen den Bahnhof von Sóller und nehmen den Weg des Rost, der direkt gegenüber der Tankstelle an der Landstrasse von Sóller in den Hafen liegt. An dieser Stelle weist uns ein grosser Markierungsstein darauf hin, das wir 7,933 km von Deià entfernt sind. Etwa 100 m weiter biegt der Weg nach rechts ab. Kurz danach lassen wir den Camí de Rocafort, auf dem wir zurückkehren werden, links liegen.

Nach ein paar hundert Metern werden aus dem Asphalt des Weges Pflastersteine. Linkerseits sehen wir eine Maueröffnung mit einem schmiedeeisernen Tor und daneben ein weiteres etwas einfacheres. Dies ist unser Weg, der Wagenpfad von Monreals.

Nach einem Aufstieg von ca. 15 Minuten erreichen wir einen grossartigen Eisenbahnviadukt mit fünf Spitzbögen, der im Volksmund Cinc Ponts genannt wird.


Die 'Cinc Ponts' oder das Viadukt von Monreals: fünf Bögen mit je acht Metern Höhe

Nach 5 Minuten in normalem Lauftempo, teilt sich der Weg in der Nähe von Monreals und führt uns, wenn wir links abbiegen, zum Weg von Castelló in der Nähe von Can Teix. Wir überqueren den Sturzbach von Cinc Ponts und zwei Minuten später lassen wir rechterhand den Weg von Racó d'en Barona hinter uns.

Wir folgen dem Weg von Castelló weitere 8 Minuten und verlassen ihn dann, um rechts auf den Weg von Rocafort einzubiegen. Es ist dies ein gepflasterter Reitweg, der nach Sóller hinunter führt. Acht Minuten später überqueren wir die Eisenbahnschienen auf einer Brücke, die sowohl eine beeindruckende technische Leistung, als auch ein historisches Monument ist. Zehn Minuten später wird der Weg, in der Nähe der Quelle von Sa Teulera, wieder für Karren befahrbar und überquert wiederum die Eisenbahnschienen. Nach fünf weiteren Minuten Abstieg treffen wir wieder auf den Weg von Castelló. Wir biegen nach rechts ab und gelangen wieder zur Tankstelle an der Strasse in den Hafen und zum Bahnhof von Sóller.




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