NATURPARK S'ALBUFERA
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Schutzrahmen: Naturpark (Dekret 4/1998 des Govern
de les Illes Balears.
Besonderes Naturschutzgebiet (Gesetz 1/91 des Parlament Balear),
Besonderes Vogelschutzgebiet (ZEPA) (Direktive 79/409/CEE);
Naturgebiet von internationaler Bedeutung (Convenio Ramsar).
Fläche: 1.687,65 Ha.
Lage: Nordosten Mallorkas, zwischen Puerto de Alcúdia
und Can Picafort.
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Naturpark Albufera.
Die Sumpfgebiete von Albufera sind von internationaler Bedeutung,
u.a. aufgrund ihres grossen Wasservogelbestandes
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Landschaft Der Naturpark S'Albufera ist das wichtigste Feuchtgebiet
der Balearen. Es bildete sich vor ca. 100.000 Jahren, als zwischen
zwei Eiszeiten die Küstenbank entstand. Die verschiedenen Versuche
einer Trockenlegung sollten einer Vermeidung der Malaria dienen. Die
Randparzellen bestellter Felder (marjals) sind das Produkt einer Trockenlegung
des 19. Jahrhunderts. Ausser der Nutzung für die Jagd und die
Fischerei, richtete man in S'Albufera auch eine Papierfabrik ein,
die bis 1966 in Betrieb war.
Vegetation Die mehr als 400 verschiedenen Pflanzenarten
S'Albuferas teilen sich in zwei verschiedene Systeme auf:
Die Küsten-Dünen. Neben den für den restlichen Dünenabschnitt
typischen Pflanzenarten wie Meernarzisse, Zamarilla und Barrón,
zeichnet sich das Dünensystem von s'Albufera durch einen Vegetationsstreifen
mit Zedernwachholder (Juniperus oxycedrus ssp macrocarpa) aus. Hinter
diesem Streifen wächst der Pinienwald mit Mastixstrauch, Rosmarin
und vielblütiger Heide (mit Herbstblüte), sowie die Stechwinde
und die nur hier heimische behaarte Spatzenzunge (Thymelaea vellutina).
Die überflutete Zone. In den weniger vom Meer beeinflussten
Bereichen, wachsen Binsen und weite Flächen von Schilfrohr, Erianthus
ravennae und Enea. Im Inneren der Kanäle, unter Wasser, wachsen
Potamogeton, Ceratophyllum und verschiedene Arten von Chara. In den
Regionen stiller Gewässer ist die Oberfläche teilweise mit
Wasserlinsen und Wasserkresse bedeckt. Am Rand der Kanäle wächst
ein typischer Galeriewald aus Ulmen und Pappeln, mit eingriffligem
Weissdorn, Brombeersträuchern, Alcandorea und Cincoenrama.
In den stärker von der Salzkonzentration beeinflussten Gebieten
wiederum, ist die Vegetation von den lichtliebenden Pflanzen dominiert:
Queller, Binsen und Strohblumen. Auf den Bodenerhebungen findet man
Kugelbinsen,Wegerich und verschiedene Orchideen, unter ihnen die äusserst
seltene Staborchidee.
| Fauna S'Albufera ist als Futter- und Schlafplatz
für Vögel von essenzieller Bedeutung. Mehr als 230 verschiedene
Arten hat man hier erfasst, was 80% der auf den Balearen bekannten
Vogelspezies darstellt. Die gewöhnlichsten unter den im Schilfgras
brütenden, etwa 50, sind: Stockente, Blässhuhn, Teichhuhn
und Zwergtaucher. Obwohl nicht hier nistend, sind auch Seidenreiher
und Lachmöwe in dieser Region nicht fremd. |

In S'Albufera haben mehr als 200 der auf den Balearischen Inseln
bekannten 300
Vogelarten gebrütet
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Zu den überwinternden Vögeln gehören, Kormoran, Pfeifente,
Krickente, Löffelente und Tafelente. Im Frühjahr und Herbst
stellen sich auch Nachtreiher, Strandläufer, Regenpfeifer, Grosser
Brachvogel und Uferschnepfe ein. Seltener sind Störche. Unter
den Raubvögeln sind Rohrweihe, Wanderfalke, Turmfalke und Fischadler
hervorzuheben. Bei den Reptilien sind die Europäische Echse und
die Vipernschlange dominierend und bei den Amphibien die Kröte
und der Grünfrosch.
Die Abteilung Fauna wäre ohne eine Erwähnung des Aals nicht
vollständig. Er gelangt als Jungaal nach s'Albufera und nach
etwa 8 oder 9 Wintern zieht er zur Reproduktion in den Atlantik. Der
Aal ist und war Objekt gastronomischen Interesses in dieser Region.
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Zugang: Der Eingang des Parks liegt 6 Kilometer vom
Zentrum Alcudias entfernt, an der Landstrasse von Alcudia nach
Artà (C-712) Empfangszentrum "Sa Roca": Etwa
einen Kilometer vom Eingang entfernt. Tel.: 971 892 250. In
diesem Zentrum erhält man Informationen zu 5 Wegrouten,
die im Inneren des Parks vollständig ausgeschildert sind.
Auch erhält man hier Informationsbroschüren Öffnungszeiten:
von 9 bis 19 Uhr zwischen dem 11. April und dem 30. September.
Von 9 bis 17 Uhr, zwischen dem 1. Oktober und dem 30. März.
Für die Beobachtung der Vögel wird die Benutzung von
Ferngläsern empfohlen. Man kann sie am Empfang mieten.Im
Park befindet sich neben "Sa Roca" auch ein kleines
Museum und 4 Beobachtungsstationen Führungen mit Umwelterziehern: Man
kann Führungen mit Umwelterziehern reservieren. Die Dauer
beträgt 2 Stunden. Sie finden nur Samstagvormittags für
Gruppen von weniger als 20 Personen statt Conselleria de
Medi Ambient. Tel.: 971 176 800
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